Artikel zur induzierten Seismizität in ErdölErdgasKohle veröffentlicht

[Hamburg 04.04.2017. tb] Tobias Meier und Tobias Backers haben in der Ausgabe 4/2017 einen Beitrag mit dem Titel 'Thermo-hydro-mechanische Simulation des Reservoirverhaltens zur Abschätzung des Potenzials induzierter Seismizität bei Förderung und Injektion' veröffentlicht. Der Artikel zeigt wie die Abschätzung des Risikos induzierter Seismizität heute numerisch möglich ist und welche Grenzen bestehen.
Kurzfassung: Durch Injektion aber auch Förderung können seismische Ereignisse ausgelöst werden. Im vorliegenden Artikel wird der Einfluss von Injektion und Förderung auf die Spannungsverteilung im Gebirge und auf Störungen in einem von einer Deckschicht überlagerten Reservoir numerisch untersucht. Dazu wurden generische Untergrundmodelle unter verschiedenen Betriebszuständen thermisch, hydraulisch und poroelastisch gekoppelt simuliert. Dabei konnten unabhängig vom Betriebszustand destabilisierende Bereiche auf den Störungszonen und im Gebirge lokalisiert werden, die nicht durch das Prinzip der Effektivspannung erklärbar sind, da sie außerhalb der Bereiche liegen, welche durch eine Veränderung des Porenfluiddruckes beeinflusst werden; vielmehr ist Poroelastizität der maßgebliche Mechanismus, der induzierte seismische Ereignisse triggert. Unter den gewählten Randbedingungen liegen die Veränderungen der Störungsstabilität im zweistelligen Prozent bereich. Der präsentierte Workflow erlaubt ferner die flächenmäßige Abschätzung der destabilisierten Bereiche und damit eine Abschätzung der zu erwartenden Magnitude mit Hilfe von Korrelationen.

geomecon bei der DGMK Frühjahrstagung

[Celle 05.04.2017. tb] Die geomecon GmbH war bei der diesjährigen DGMK Frühjahrstagung (05./06. April 2017, Celle) mit einem Stand vertreten. Der Themenschwerpunkt des Standes war die Simulation des geomechanischen Systemverhaltens zur Abschätzung des Risikos induzierter Seismizität.

geomecon bei der Geotherm 2017 in Offenburg

[Offenburg 16.02.2017. tb] Die geomecon war bei der diesjährigen GeoTHERM in Offenburg (15/16. Februar 2017) vertreten. Die GeoTHERM ist Europas größte Fachmesse für Geothermie mit rund 190 Ausstellern und mehr als 3.500 Besuchern (Stand 2016). Sie genießt eine hohe Akzeptanz in der gesamten Branche.
Das Thema des Standes war 'Damit die Idylle nicht gestört wird: RESERVOIRGEOMECHANIK'. Der Fokus stand auf der Simulation des geomechanischen Systemverhaltens zur Abschätzung des Risikos induzierter Seismizität. Auf datashelf.geomecon.de finden Sie die Standrückwand.
Wie im Vorjahr wurde wieder ein Gewinnspiel angeboten. Hierbei war abzuschätzen, wie viele Tafeln Schokolade unter ein Brett zu stapeln sind, damit ein Handstück rutscht. Die Antwort war (ca.) 42, was auch die Frage nach 'dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest' (Per Anhalter durch die Galaxis, 2005) beantwortet. Das Bild zeigt den Gewinner des zweiten Tages (links) zusammen mit Tobias Backers, dem Versuchsaufbau und dem Gewinn (eine Flasche Whisky).







MultiFrac bewilligt

[Berlin 01.11.2016. tb] Die geomecon GmbH hat zusammen mit der Ruhr Universitüt Bochum (RUB) einen Vorschlag für ein Projekt beim BMWi mit dem Thema 'Grundlagenuntersuchungen zum Konzept des Multi-Riss-basierten Aufschlusses geothermischer Lagerstätten im Norddeutschen Becken' eingereicht, welcher bewilligt wurde. Das Projekt läuft bis Ende 2019.
Aus dem Antrag: "In diesem Forschungsprojekt sollen die grundsätzlichen geomechanischen Fragestellungen zur Erzeugung von multiplen Rissen aus abgelenkten Bohrungen bearbeitet werden. Dazu müssen vor allem folgende Fragen beantwortet werden:
> Liegt genügend Systemverständnis für die Erzeugung von multiplen Rissen im Rotliegend / Karbon aus abgelenkten (sub-horizontalen) Bohrungen vor? Relevant ist hier z.B. die Abfolge und Lage / Orientierung der Bohrungen sowie die Sequenz der Stimulationen.
> Weiterhin erfordert die (multiple) hydraulische Risserzeugung und -propagation in der Sandstein / Tonschiefer / Kohlen Wechselfolge des Karbons (Westfal B/C) eine Erweiterung des bisherigen Kenntnisstandes. Bisher unumstritten sind die aus Betrachtung des Spannungsfeldes gewonnen Orientierungen der erzeugten Risse bei einzelnen Bohrlöchern. Dieser Erkenntnisstand muss jedoch für eine Dublette angepasst werden sowie für eine Wechsellagerung von sehr festen Sandsteinen, Tonschiefern und geringfesten Kohlenlagen interpretiert werden."
Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie uns unter solutions[at]geomecon.de.







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